Änderung der gesetzlichen Winterreifenpflicht.

Teile & Zubehör PKW Transporter

Seit Juni 2017 gilt die Novellierung der situativen Winterreifenpflicht. Was Sie jetzt wissen müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Das ist neu:

  • Autos dürfen bei winterlichen Verhältnissen nur noch mit Reifen rollen, die das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) auf der Flanke tragen. Die Kennzeichnung M+S (Matsch+Schnee) allein reicht nicht mehr aus.
  • Gleichzeitig setzt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist: M + S-Reifen, die bis 31. Dezember 2017 hergestellt werden, dürfen noch bis 31. Oktober 2024 rollen.
  • Bei Verstoß gegen die Winterreifenpflicht wird absofort nicht nur der Fahrer, sondern auch der Fahrzeughalter zur Verantwortung gezogen. Lässt er bei winterlichen Verhältnissen die Fahrt ohne Winterreifen zu oder ordnet sie an, droht ihm ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Was bleibt:

  • In Deutschland gibt es keine allgemeine, sondern eine situative Winterreifenpflicht. Das heißt laut §2 StVO: Bei "Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte" müssen Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen werden. Das gilt auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge.
  • Gesetzlich vorgeschrieben bleibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Wir empfehlen jedoch mindestens 4 Millimeter.
  • Bei Verstoß drohen ein Punkt in Flensburg und 60 Euro Bußgeld. Bei Behinderung erhöht sich die Geldstrafe auf 80 Euro.
  • Wer mit Sommerreifen witterungsbedingt einen Unfall verursacht, muss damit rechnen, dass die Kaskoversicherung die Leistung anteilig kürzt. Den Schaden des Unfallopfers übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung in voller Höhe.

Neuer Standard: Alpine-Piktogramm mit M+S-Kennung

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